Presseberichte zur aktuellen Saison 2002/2003

 


29. März 2003 - rh

Abschied mit Schwierigkeiten - Weilheimer Herren siegen nach Leistungssteigerung noch gegen Kaufbeuren

Nicht nur das Saisonende markierte für die Weilheimer Herren die Begegnung gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz. Für vier Spieler bedeutete es gleichzeitig Abschied aus der ersten Mannschaft zu nehmen. Weilheims Spielertrainer Gerhard Becker musste beim 24:21 (9:13) Erfolg über die Allgäuer deshalb sogar zu einem kleinen Trick greifen, um alle Mann im Team unter zu bringen. Statt eines zweiten Torhüters nominierte er einfach einen Feldspieler mehr. Das brachte zu Beginn aber nicht viel ein. Beste Chancen, darunter vier Strafwürfe, ließen die Weilheimer in der ersten Hälfte aus. „Auch die Abstimmung in der Abwehr passte nicht“, bemängelte Becker. Die nicht in Bestbesetzung angereisten Kaufbeurer kamen so zu einer lockeren vier Tore Führung. Die Kabinenpredigt von Becker zeigte nach der Pause dann aber gleich Wirkung, denn mit vier Treffern in Folge war schnell der Gleichstand hergestellt. In der Folge wurden die Hausherren vor allem bei den Gegenstößen immer abschlusssicherer. Dazu funktionierte die offensive Deckung auch immer besser. Beim 18:16 lagen die Weilheimer zum ersten Mal mit zwei Toren in Front. „Das war die Vorentscheidung“, meinte Becker. Danach ließen sich die Gastgeber die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, auch wenn es nicht zum sieben Tore Vorsprung reichte, der den Sieg im direkten Vergleich mit den Kaufbeurern und eine Platzverbesserung bedeutet hätte.

Weilheims Torschützen: W. Kurzrock (9), Rauch, (4) Vollmayr (3), Fl. Becker (3/1), Glass, Leeb, Bemmerl (1),Becker, Rauch (1/1)

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22. März 2003 - rh

Versprochenes Bierfass kann Niederlage nicht verhindern - Weilheimer Herren in Sonthofen mit 17:29 abgefertigt

Auch das angekündigte Fass Bier vom Nachbarn Peißenberg im Falle der Schützenhilfe beim Vergleich mit dem schärfsten Verfolger verhinderte die 17:29 (11:14) Niederlage der Weilheimer Herren beim TSV Sonthofen nicht. Den Peißenbergern dürfte es egal sein, sie haben aus eigener Kraft den zweiten Platz gesichert . Für die Weilheimer ist das angestrebte Saisonziel: besser als der vierte Rang des vergangenen Jahres, damit aber passé. „Vielleicht hat nach den drei Spielen in einer Woche auch ein bisschen die Kraft gefehlt, zudem war die Luft in der brutal warmen Halle sehr schlecht“, versuchte Weilheims Spielertrainer Gerhard Becker die großen Leistungsschwankungen seiner Mannschaft zu erklären. Vor vier Tagen gegen Peißenberg noch im Hoch, präsentierten sie sich im Allgäu zwei Klassen schlechter. „Vor allem bei der Chancenverwertung und auch bei den technischen Fehlern“, so Becker. Dabei lief es zunächst noch nach Wunsch. Erneut mit einer offensiven 4:2 Deckung gestartet, lagen die Gäste gleich mit zwei Toren in Front. „Die Sonthofener kamen mit unserer Abwehr nicht zurecht und leisteten sich viele Ballerverluste“, meinte Becker zufrieden. Elf Minuten vor der Pause folgte dann aber der große Bruch. Auslöser war der Unparteiische, übrigens der Gleiche wie beim anschließenden Damenspiel, der zeitgleich Becker mit vier Strafminuten und Walter Kurzrock mit Rot bedachte. Auslöser dafür waren Beschwerden über seltsame Entscheidungen des Mannes in Schwarz. In der folgenden Unterzahl zogen die Sonthofener an den Gästen vorbei. „Und dann hatten wir die Linie verloren“, bemängelte Becker. Im Handumdrehen waren so die Hausherren auf 14:8 davon geflogen. Erst die Umstellung auf eine defensive 6:0 Abwehr brachte die Weilheimer bis zur Pause wieder heran. Mit dem Ziel noch einmal richtig anzugreifen, startete die Becker Truppe in die zweite Hälfte. Die guten Vorsätze waren allerdings schnell dahin. Zahlreiche Fehlwürfe führten zu Gegenstoßtreffern, so dass die Sonthofener den Abstand wieder auf acht Tore ausbauten. Die Partie war damit frühzeitig entscheiden, denn auch das Auspacken der Brechstange brachte den Weilheimern in der Schlussphase nicht mehr viel ein.

Weilheims Torschützen: A. Kurzrock 4, Rauch 3, Bemmerl 3(1), Glass 2, Rohmer 2 (1), Bausch, Becker 1,W. Kurzrock 1(1)

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19. März 2003 - rh

Wieder Punkteteilung im Lokalderby - Diesmal verspielt Weilheim beim 29:29 gegen Peißenberg einen klaren Vorsprung

„Irgendwie gleicht sich im Leben alles aus“, gab Weilheims Spielertrainer Gerhard Becker nach der neuerlichen Punkteteilung im Lokalvergleich mit dem TSV Peißenberg zu Protokoll. Beim 29:29 (14:15) Unentschieden verspielten diesmal die Gastgeber einen vier Tore Vorsprung, im Hinspiel lief es ähnlich. Drei Treffer führten damals die Peißenberger und auch beim Schlusspfiff stand es dann ausgeglichen 18:18. Richtig zufrieden war mit diesem Remis aber keiner der beiden Parteien. „Was wir an klaren Chancen vergeben haben, ist unglaublich“, ärgerte sich Becker. Sein Gegenüber Hannes Schleicher sinnierte dagegen darüber, was er kurz vor Schluss bei Ballbesitz hätte anders machen können, um zum Siegtreffer zu kommen. „Mit dem Punkt müssen wir leben, denn zwischendurch waren wir schon tot“, fand er dennoch etwas Positives. Bei den Weilheimern war von Anfang an das Engagement zu spüren, den Erzrivalen im Saisonschlussspurt noch ein Bein zu stellen. Obwohl nicht in Bestbesetzung angetreten, sprühte die ganze Mannschaft vor Ehrgeiz. Dazu trug auch bei, dass Becker praktisch 60 Minuten durchspielte und sein Team in Angriff und Verteidigung lenkte. Die mit kompletten Kader angereisten Peißenberger taten sich gegen die offensive Verteidigung der Gastgeber, die mal mit zwei und mal mit drei vorgezogenen Spielern agierte, unheimlich schwer. Der ansonsten so starke Rückraum war so weitgehend abgemeldet. Durch die Tore von den Peißenbergs Außen Thomas Feistle und Thomas Steinsberger blieb es im ersten Durchgang aber immer eng. Mehr als zwei Tore konnte sich keine Mannschaft absetzen. Manko bei den Weilheimern, die mit ihrem schnellen Spiel immer wieder Lücken in die Abwehr der Gäste rissen, war erneut die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. So konnte der kurz vor der Pause ins Peißenberger Tor gekommene Christian Quecke mehrere Gegenstöße und auch freie Würfe von Außen entschärfen. Aus der Kabine kamen die Gäste mit schweren Beinen, denn in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit lief im Angriff nur wenig zusammen. „Sepp Pongratz hat sich in der ersten Hälfte und Stefan Pongratz in der zweiten verletzt,“ suchte Schleicher nach einer Begründung für die Probleme. Die Hausherren lagen so schnell mit vier Treffern vorne. Zehn Minuten vor dem Ende hatten die jetzt aufopferungsvoll kämpfenden Peißenberger mit 24:24 jedoch wieder gleichgezogen. In dieser Phase trafen fast ausschließlich Kapitän Jürgen Goldbrunner aus dem Feld und Robert Halbritter mit Strafwürfen. Die Weilheimer haderten dabei mehrmals mit den Unparteiischen. „Wenn man fair spielt, wird gepfiffen“, monierte Becker hinterher. Dadurch ließen sich die Hausherren auch etwas aus dem Rhythmus bringen. In den letzten Minuten lagen die Weilheimer, bei denen sich Peter Rauch kämpferische Bestnoten verdiente und Christian Bemmerl seine Treffsicherheit bei Siebenmetern unter Beweis stellte, dennoch ständig mit einem Tor vorne. Die Gäste glichen jedoch immer postwendend aus. Bis zur 59. Minute. Da übernahmen die Peißenberger zum ersten Mal nach langer Zeit die Führung, doch auch diese hatte letzten Endes und gerechterweise, nicht lange Bestand.

Torschützen Weilheim: Bemmerl 8(4), A.Kurzrock 7, Rauch 6, Glass 3, Becker 2, Behrend, Prose, Bausch 1;
Torschützen Peißenberg: Halbritter 9(5), Goldbrunner 6(1), Kober 5, Steinsberger 3, Feistle, S. Pongratz 2, J. Pongratz 1

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15. März 2003 - rh

Schlechte Chancenverwertung und schwacher Rückraum - Weilheimer kassieren in Landsberg höchste Saisonschlappe

Mit dem Versinken im Niemandsland der Bezirksliga ist für Weilheims Handball-Herren in der Saisonschlussphase auch die Erfolglosigkeit eingekehrt. Der um den Klassenerhalt kämpfende TSV Landsberg II überrollte die Becker-Truppe mit 20:32 (7:12) und verpasste ihr die dritte Niederlage in Folge. „Die Luft ist raus bei uns. Wir wollten es erzwingen und dann ging gar nichts mehr“, fasste der enttäuschte Coach den Auftritt am Lech zusammen. Ohne ihren verletzten Stammtorhüter Ralf Schnabel hielten die Weilheimer im ersten Durchgang noch halbwegs mit. „Da war noch so etwas wie Abwehrarbeit erkennbar,“ bemerkte Becker süffisant. Im Angriff reichte ein vorbildlich kämpfender Peter Rauch aber nicht aus, um die Torbilanz nachhaltig zu verbessern. Großes Manko der Weilheimer war erneut die schlechte Chancenverwertung und der zu harmlose Rückraum. „Sechs Angriffe für einen Treffer ist einfach zu wenig“, rechnete Becker nach. Der fünf Tore Rückstand zur Halbzeit wuchs in der Folge weiter an, da auch das Engagement in der Abwehr immer mehr schwand. Beim Schlusspfiff stand letztlich die höchste Weilheimer Saisonniederlage zu Buche. Weilheims Torschützen: W. Kurzrock 7(5), Rohmer 4, A. Kurzrock 3, Vollmayr, Glass 2, Prose, Bemmerl 1

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22. Februar 2002 - rh

Torwart 50 Minuten warm geschossen - Weilheimer verlieren in Kempten und haken Chancen auf Platz zwei endgültig ab

Vier Spiele vor Saisonende können Weilheims Handball-Herren die Hoffnungen auf den zweiten Rang in der Bezirksliga und die Berechtigung zu den Aufstiegsspielen endgültig begraben. „Der Zug ist abgefahren“, bekannte Weilheims Coach Gerhard Becker nach der 30:33 (9:14) Schlappe beim Ligaprimus TV Kempten. „Unser Spiel war nicht gut, vor allem in der Abwehr, dazu haben wir den gegnerischen Torwart 50 Minuten lang warm geschossen,“ zählte Becker die Probleme seines Teams auf. Den Fehlstart mit einem 0:2 Rückstand drehten seine Schützlinge anschließend noch in eine 5:4 Führung. Nach dem 6:6 ging es jedoch steil bergab. „Dann kam unsere Tiefschlafphase, mit zahlreichen individuellen Fehlern“, ärgerte sich der TSV-Coach. Die Kemptener zogen so bis zur Pause mit fünf Toren davon. In der zweiten Hälfte funktionierte es in der Weilheimer Hintermannschaft weiterhin nicht. „Die Zusammenarbeit klappte überhaupt nicht“, so Becker. Der Vorsprung der Hausherren wuchs so bis auf 28:20 an. Becker nahm daraufhin eine Auszeit. „Anschließend haben sie kapiert wie zu werfen war“, grummelte der Coach. Nach der Devise jeder Schuss ein Treffer kämpften sich die Weilheimer langsam wieder heran. Um die Partie noch zu drehen, begann die Aufholjagd aber letztlich zu spät.

Weilheims Torschützen: A. Kurzrock 7, W. Kurzrock 7(2), Glass 5, Bemmerl 4, Becker 3, Vollmayr 2, Bausch, Rohmer 1

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15. Februar 2003 - rh

Falsche Einstellung und kleinliche Schiris -Weilheimer Herren verlieren Kontakt zu Platz zwei und gegen Biessenhofen

Für Weilheims Handball-Herren wird es im Kampf um den zweiten Platz in der Bezirksliga immer enger. Die 20:22 (9:11) Heimniederlage gegen den Verfolger TSV Biessenhofen wirft die Weilheimer erst einmal zurück. Neben den überaus kleinlich pfeifenden Schiedsrichtern, die viele strittige Entscheidungen gegen die Gastgeber trafen, wurmte Weilheims Trainer Gerhard Becker aber auch die Leistung des eigenen Teams. „Wir fanden gegen die Biessenhofener Angriffe einfach nicht die richtige Einstellung“, bemängelte er. So lagen die Hausherren in der zähen ersten Hälfte ständig hinten. Die Allgäuer profitierten dabei aber auch von zahlreichen Siebenmeter-Geschenken. Angetrieben von Peter Rauch kämpften sich die Weilheimer nach dem Seitenwechsel auch dank der Paraden von Axel Wohlgemuth der Nummer zwei im Tor, wieder an die kompakt auftretenden Gäste heran. In Unterzahl gelang sogar ein Doppelschlag zum 17:17 (49.) Ausgleich. In der hektischen Schlussphase behielten die Allgäuer jedoch die Nerven und verwandelten ihre Chancen. Die Weilheimer hingegen hatten zweimal den möglichen Ausgleich in der Hand. Sowohl Christian Bemmerl als auch Andreas Kurzrock vergaben diese Chancen und so wurde es letztlich nichts aus einem dem Spielverlauf gerechter werdenden Unentschieden.

Weilheims Torschützen: Rauch 5, Rohmer 4, Vollmayr, Bemmerl, A. Kurzock 2, Bausch 2(2), Behrend, Döring, Glass 1

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01. Februar 2003 - rh

Knappes Ergebnis, sicherer Sieg - Starke erste Hälfte sichert Weilheimer Erfolg über Schlusslicht

Der Endstand mag ein wenig täuschen, denn beim 30:29 (20:13) Erfolg der Weilheimer Handballer beim TSV Otttobeuren III ging es nicht unbedingt eng zu. Erst durch zahlreiche umstrittene Strafzeiten gegen die Weilheimer in der Schlussphase kam das Schlusslicht noch näher heran. „Der Sieg war aber nie in Gefahr“ meinte Weilheims Trainer Gerhard Becker. In der Anfangsphase sah er von seiner Truppe, „sehr gute und variable Angriffe, die sicher abgeschlossen wurden.“ Die Belohnung war gleich eine 4:0 Führung. Nachdem sich die Hausherren, „eine verstärkte A-Jugend“, wie Becker erkannte, auf zwei Tore herangekämpft hatten, zogen die Weilheimer die Zügel wieder an. Vor allem durch zahlreiche Gegenstoßtore, bei denen sich Walter Kurzrock und der ins Team zurückgekehrte Ronny Glass gut in Szene setzten, bauten die Gäste den Abstand bis zum Pausenpfiff auf sieben Tore aus. „Dreizehn Gegentore sind aber eindeutig zuviel“, äußerte Becker aber auch seine Unzufriedenheit. In der zweiten Hälfte hielten die Weilheimer den Abstand konstant. „Wir hatten das Spiel dann irgendwann abgehakt“, meinte Becker zu der etwas nachlassenden Konzentration bei seinen Mannen. In Verbindung mit den zunehmenden Strafzeiten gegen sein Team verkürzten die Ottobeuren stetig den Rückstand. Ein Tor Vorsprung brachten die Weilheimer schließlich ins Ziel, was zwei verdiente Punkte und erhöhte Chancen auf den zweiten Bezirksligaplatz einbrachte.

Torschützen Weilheim: W. Kurzrock 7 (4), Glass 5, Bemmerl, Bausch 4, A. Kurzrock 3, Rauch, Vollmayr 3, Leeb 1

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26. Januar 2003 - rh

Strafzeit bringt die Wende - Schlussspurt sichert Weilheimer Sieg gegen unbequeme Memminger

Mehr Mühe als erwartet hatten Weilheims Handballer gegen den abstiegsgefährdeten TV Memmingen. Lange Zeit sah es gar nicht gut für das Team von Trainer Gerhard Becker aus. Erst im Schlussspurt bogen die Weilheimer die Partie noch um und gewannen mit 29:24 (14:13). Über weite Strecken blieben die Gastgeber gegen die kämpferisch überzeugenden Memminger einiges schuldig. „Das ist ein unbequemer Gegner, der nicht einfach zu spielen ist“, warnte Becker schon im Vorfeld. Und er sollte Recht behalten. In einer temporeichen ersten Hälfte konnte sich kein Team richtig absetzen. Dazu leisteten sich die Weilheimer in der Abwehr viele leichte Fehler, die von den Gästen immer wieder bestraft wurden. Teilweise fielen die Tore im Minutentakt. Obwohl die Hausherren auch noch drei Strafwürfe ausließen, blieb es dank der treffsicheren Außen aber immer knapp. In der zweiten Hälfte versuchten die TSV-Herren die Memminger mit einer Manndeckung des Halblinken Rückraums zu bremsen, was aber nicht gelang. „Die restliche Deckung hat nicht harmoniert und viele Zweikämpfe verloren“, monierte Becker. So schlichen sich die Memminger langsam aber sicher auf und davon. Erst einer umstrittene Strafzeit gegen Peter Rauch beim Zwischenstand von 18:21 brachte die Wende. In Unterzahl erwachte der Weilheimer Kampfgeist und die Zielsicherheit kam zurück. Drei Tore gelangen den Hausherren in dieser Phase. „Das hat den Memminger die Moral gebrochen“, so Becker. Anschließend vergrößerten die Gastgeber durch Tempogegenstöße und auch endlich mit Toren aus dem Rückraum den Vorsprung. Die dann auch stabilere Abwehr tat ein übriges, um den Erfolg, der die Weilheimer nun wieder in Schlagdistanz zum Aufstiegsplatz bringt, letztlich sicher zu stellen.

Torschützen Weilheim: Leeb 6 (2), A. Kurzrock 5, W. Kurzrock 5(3), Rohmer, Rauch 4, Bausch, Bemmerl 2, Brose 1

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18.Januar 2003 - rh

Erfolgreiche Verjüngungskur - Zweiter klarer Weilheimer Erfolg gegen Schongau

Dem Nachwuchs eine Chance. Unter diesem Motto stand der Auftritt der Weilheimer Herren beim Landkreisrivalen TSV Schongau. Die leichte Verjüngungskur bei den Weilheimer war letztlich auch von Erfolg gekrönt. Mit 29:19 (14:11) gewann das Team von „Nur-Noch-Trainer“ Gerhard Becker annähernd so deutlich wie das Hinspiel, das sie noch mit 30:19 für sich entschieden. Fast die Hälfte der Weilheimer Treffer ging dabei auf die junge Garde aus den Kurzrock-Brüder und Trainersohn Florian Becker. Gewarnt von der guten Schongauer Vorstellung in der Vorwoche gegen Peißenberg hielten sich die Weilheimer zunächst etwas zurück. Die Lechstädter lagen so in der Anfangsphase stets vorne. Im Laufe der ersten Halbzeit stellte sich die Gästeabwehr aber immer besser auf den Schongauer Rückraum ein. Der zeitweilige drei Tore Rückstand wandelte sich so bis zum Pausentee in eine Weilheimer Führung. Aus der Kabine kamen dann jedoch die Hausherren mit mehr Schwung. Beim 16:16 war schließlich wieder der Gleichstand hergestellt. Anschließend war der Weilheimer Durchhänger aber vergessen. Mit viel Bewegung im Offensivspiel und zahlreichen Tempogegenstößen, „fielen die Tore fast von alleine“, so Becker. Die Weilheimer Defensive verhinderte nicht zuletzt dank der starken Paraden von Torhüter Ralf Schnabel dagegen immer häufiger die Schongauer Torerfolge. Die Vorsprung der Gäste wuchs so stetig an. „Beim 23:17 war endgültig die Entscheidung gefallen“, befand Becker. In den letzten Minuten ging dann auch noch bei den Gastgebern langsam die Kraft aus. Die Becker-Truppe hatte so keine Mühe mit schnellen Angriffen noch für einen deutlichen Sieg zu sorgen.

Weilheims Torschützen: W. Kurzrock 9(6), Rauch 5, Leeb 4(1), Fl. Becker 3, Rohmer, Demmel, A. Kurzrock, Bemmerl 2

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11. Januar 2003 - rh

Schlechte Wurfausbeute und Fehlerflut - Weilheimer verlieren Spitzenspiel in Kaufbeuren mit 21:27

Den Start ins neue Jahr hatten sich Weilheims Handballer anders vorgestellt. Statt des erhofften doppelten Punktgewinn beim Tabellendritten SG Kaufbeuren/Neugablonz und dem Festsetzen in der Spitzengruppe der Bezirksliga, gab es für die Mannen um Spielertrainer Gerhard Becker eine deutliche 21:27 (10:12) Abfuhr und den Rückfall ins Mittelmaß. „Unsere Wurfausbeute war zu schlecht und dazu leisteten wir uns zu viele technische Fehler“, betrieb Becker hinterher Manöverkritik. In den ersten Minuten lief bei den Weilheimern noch alles nach Plan. Die Abwehr hatte die Kaufbeurer gut im Griff und bis zum 4:2 passte auch die Visiereinstellung der TSV-Offensive. Dann folgte allerdings ein deutlicher Durchhänger, den die Hausherren mit fünf Toren in Folge quittierten. In den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel fingen sich die Weilheimer wieder und zogen auf 10:10 gleich. Einige Nachlässigkeiten brachten den Kaufbeuren bis zum Pausentee jedoch eine neuerliche Führung. Nachdem die Chancenverwertung zu Beginn der zweiten Hälfte bei den Gästen weiterhin schlecht blieb, vergrößerten die Allgäuer den Abstand zunächst auf vier Treffer. Ganz geschlagen gaben sich die Weilheimer aber noch nicht. Mehrmals kämpften sie sich bis auf Schlagdistanz heran. Zum Anschlusstreffer reichte es allerdings nichts. „Dafür hat unser Rückraum und auch der sonst so treffsichere Ronny Glass einfach zu wenig getroffen“, meinte Becker. Spätestens als die Kaufbeurer zehn Minuten vor dem Ende auf 20:15 stellten, war die Partie endgültig gelaufen.

Weilheims Torschützen: Leeb 6(4), Bemmerl, Kurzrock 4, Becker 3, Rauch 2 Glass, Volllmayr 1

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15. Dezember 2002 - rh

Fehlende Kaltschnäuzigkeit bestraft - Weilheimer kassieren gegen punktgleiche Sonthofener vermeidbare Niederlage

Im letzten Jahr reichte es für Weilheims Handball-Herren gegen den TSV Sonthofen noch zu zwei Siegen. Im ersten Vergleich der neuen Saison mussten sich die Weilheimer diesmal den punktgleichen Allgäuern mit 21:23 (12:10) geschlagen geben. „Es hätte genau so gut auch anders rum ausgehen können“, bilanzierte TSV-Spielertrainer Gerhard Becker hinterher. Über weite Strecken lagen die Weilheimer in Front, zeitweise mit bis zu drei Toren. In der Schlussphase drehten die Sonthofener die Partie aber noch zu ihren Gunsten. „Uns fehlte einfach in einigen Situationen die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor“, bemängelte Becker, der diesmal überraschenderweise nur in der Verteidigung und nicht im Angriff spielte, die Abschlussschwierigkeiten seines Teams. Knackpunkt des Spiels waren die ersten zehn Minuten nach der Pause. Die Weilheimer führten da sicher mit 14:11. Innerhalb kürzester Zeit war der Vorsprung aber dahin. Das hatte mehrere Gründe. Unter anderen hämmerte Walter Kurzrock einen Gegenstoß an den Pfosten. Die Sonthofener dagegen versenkten zwei umstrittene Sieben-Meter sicher. Von da an wirkten die Hausherren nicht mehr so ruhig und abgeklärt wie noch in der ersten Hälfte, als sie sich vom harten Spiel der Gäste nicht beeindrucken ließen. Die leichten Fehler bei den Weilheimern nahmen zu. Die Ballverluste bei den TSV-Herren beantworteten die Gäste, die in dem achtfachen Torschützen Bernd Schlober auf der halblinken Position ihren auffälligsten Akteur hatten, umgehend mit Gegentreffern. Die Becker-Truppe lief so in der Schlussphase ständig einem Ein-Tore Rückstand hinterher. In den hektischen letzten drei Minuten wäre der letztlich gerechte Ausgleich noch drin gewesen. Zwei weitere verlorene Bälle später und dem 23. Treffer der Gäste war die Partie jedoch endgültig verloren.

Weilheims Torschützen: Glass 6, Bemmerl 4 (1), Vollmayr 3, W. Kurzrock 3, Rauch 2, A. Kurzrock, Rohmer, Brose je 1

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08. Dezember 2002 - rh

Der Chef bringt die Wende - Neun Treffer von Spielertrainer Becker sorgen für Weilheimer Arbeitssieg über Landsberg

Wenn es bei Weilheims Handballern nicht läuft muss eben der Chef persönlich ran. Eigentlich wollte TSV-Spielertrainer Gerhard Becker beim Auftritt von Landsberg II nur in der Abwehr spielen. Nachdem seine Jungs im Angriff gegen die noch punktelosen Gäste aber deutliche Probleme hatten und zeitweise mit drei Toren hinten lagen, ging Becker eben auch in die Offensive. Und das mit Erfolg. Denn beim mühsamen 22:19 (9:11) Arbeitssieg der Weilheimer war er mit Abstand erfolgreichste Schütze seines Teams. Überaus zäh gestaltete sich zunächst die Anfangsphase. Beide Torleute, die jeweils stark hielten, wehrten gleich drei Siebenmeter ab. Bis zum ersten Treffer dauerte es so ganze fünf Minuten. Dann kamen beide Mannschaften langsam in die Gänge, wobei die Gäste vor allem auf den Außenpositionen ein Übergewicht hatten. „Der Ausfall von Ronny Glass ist da einfach nicht zu kompensieren“, befand Becker. Die Lechstädter kamen so von beiden Seiten immer wieder zu Toren, wobei auch der sonst so sichere TSV-Torhüter Ralf Schnabel hier nicht die beste Figur abgab. Bei 6:7 (17.) übernahmen die Landsberger zum ersten Mal die Führung und die wuchs zu Beginn der zweiten Hälfte sogar bis auf drei Treffer an. Zwei kurz hintereinander von Becker verwandelte Strafwürfe brachte die Weilheimer aber wieder heran. In der Folge entschärfte Schnabel einige Hundertprozenter der Gäste und das tat der Moral der Hausherren gut. Langsam bekamen sie das Spiel wieder in den Griff. Ein Doppelschlag von Andreas Kurzrock (50.) sorgte schließlich für eine zwei Tore Führung. Das gab Sicherheit und in der Schlussphase schaukelten die Weilheimer die hart erworbenen Punkte schließlich locker über die Zeit.

Weilheims Torschützen: Becker 9(2), Rohmer 4, Bemmerl 3, A. Kurzrock 2, Pausch 2, Rauch 1, Bausch 1(1)

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30. November 2002 - rh

Unzufriedenheit nach Punkteteilung im Lokalderby - Peißenberger verspielen drei Tore Führung bei 18:18 gegen Weilheim

Zufrieden war hinterher keiner der beiden Trainer mit dem Ergebnis. Sowohl Hannes Schleicher auf Peißenberger Seite als auch Weilheims Spielertrainer Gerhard Becker konnten sich nach dem 18:18 (7:7) Unentschieden im Lokalderby aber wenigstens mit der Bewertung, „gerecht“, anfreunden. In einer kampfbetonten, aber trotzdem fairen Partie vergaben die Peißenberger in den Schlussminuten noch eine drei Tore Führung. „Deshalb ist das ein verlorener Punkt für uns“, ärgerte sich Schleicher über die fehlende Kaltschnäuzigkeit seines Teams den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Aber auch Becker hatte Grund zum Frust: „Bei so viele vergebenen Hundertprozentigen Chancen hätten wir das Spiel eigentlich gewinnen müssen“. In jeder Halbzeit ließen die Weilheimer eine Handvoll bester Einwurfmöglichkeiten aus. Wobei aber auch die Peißenberger bei einigen Lattentreffern Pech hatten. Vor der Pause hatten die Hausherren vor allem Problemen im Angriff. Stefan Pongratz versiebte reihenweise Chancen. „Man merkt ihm die lange Verletzungspause an“, nahm Schleicher seinen Rückraumspieler aber in Schutz. Die Weilheimer, die immer versuchten durch schnelles Spiel zum Erfolg zu kommen, lagen so zunächst ständig in Front. Erst nach dem Ausfall von Martin Leeb, „der unsere Abwehr sehr geschwächt hat“, so Becker, kamen die Peißenberger vor allem durch die Treffer von Christian Kober wieder heran. In der zweiten übernahmen die Gastgeber vor einer tollen Kulisse von über 200 Fans dank ihres konsequenten Abschlusses mit zwei Toren die Führung. Die Weilheimer, angetrieben vom quirligen Peter Rauch nachdem Gerhard Becker das ganze Spiel über Mann gedeckt wurde, kamen aber immer wieder heran. Zehn Minuten vor dem Ende nutzten die Peißenberger dann einige Lücken in der offensiven Gästeabwehr um bis auf drei Tore davon zu ziehen. Leichtsinnigerweise gaben sie diesen Vorsprung schließlich noch aus der Hand. 35 Sekunden vor der Sirene gelang Rene Vollmayr der Ausgleich. Becker traf ganz zum Schluss auch noch mal. Die Zeit war da aber schon abgelaufen und so mussten sich beide Teams mit der Punkteteilung zufrieden geben.

Torschützen Peißenberg: Kober 6, Halbritter 4(3), S. Pongratz 2, Feistle, Goldbrunner, Steinsberger, Demmeler, J. Pongratz, Müller 1
Torschützen Weilheim: Glass 6, Rauch 4, Kurzrock 4(2), Bemmerl, Becker, Vollmayr, Rohmer 1

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24. November 2002 - rh

Lasche Einstellung bestraft - Weilheimer verlieren gegen Kempten

Tatenlos und hinterher ziemlich angefressen musste Weilheims verletzter Spielertrainer Gerhard Becker mit ansehen, wie sein Team gegen den bis vor dem Spiel noch punktegleichen TV Kempten mit 19:26 (9:13) klar die Segel strich. „Wir haben mit der gleichen laschen Einstellung gespielt, wie die Mannschaft zuletzt trainiert hat“, schimpfte Becker. Nur in den ersten Minuten hielt sein Team gegen die schnellen Allgäuer mit. Nach der ersten Auszeit der Gäste (20.) wuchs deren Vorsprung schnell von zwei Toren weiter an. „Zur Halbzeit war das Spiel eigentlich schon entschieden“, so Becker. Während die ballsicheren Kemptener ihre Angriffe meist erfolgreich abschlossen unterliefen den Hausherren viele leichte Fehler beim Zuspiel. Auch in der zweiten Hälfte änderte sich nicht viel. Die Weilheimer bekamen zwar Gästespielmacher Timo Böttcher mit einer Manndeckung in den Griff. Dafür hatten seine Mitspieler um so mehr Freiheiten für den Torwurf. Vor allem Stefan Schroer auf der halblinken Rückraumposition war mit insgesamt neun Treffern praktisch nicht zu stoppen. Die Weilheimer ihrerseits hatten auf der gleichen Position im Angriff Riesenprobleme. Becker versuchte mehrerer Personalvariationen, jedoch ohne durchschlagenden Erfolg. Sein Fehlen schien die ganze Mannschaft zu lähmen. Dazu zeigten sich einmal mehr die Abschlussschwächen, denn selbst beste Möglichkeiten fanden nicht den Weg ins Gästetor. „Man hat den Kemptenern angemerkt, dass sie unbedingt gewinnen wollten und diese Einstellung fehlte meiner Mannschaft,“ analysierte Becker. Endgültig demoralisiert waren die Weilheimer als Böttcher mit einem feinen Kempa-Trick (37.) den Abstand der Allgäuer auf sieben Tore erhöhte. Auch der Versuch der Gastgeber anschließend noch offensiver zu verteidigen, brachte letztlich keine Wende. Ohne große Mühe schaukelten die Kemptener ihren verdienten Erfolg nach Hause.

Weilheims Torschützen: Kurzrock 5(3) Bemmerl, Pausch, Rauch, Kreitmeir, Glass 2, Leeb 2(1), Berendt, Rohmer 1

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17. November 2002 - rh

Weiße Weste bekommt erste Flecken - Weilheimer Herren geben in Biessenhofen ersten Punkt ab

Die bisher weiße Weste der Weilheimer Handball-Herren in der Bezirksliga bekommt erste Flecke. In Biessenhofen musste die Mannschaft um Spielertrainer Gerhard Becker beim 19:19 (8:7) Unentschieden den ersten Punkt in dieser Saison abgeben. „Letztendlich ein gerechtes Ergebnis,“ befand Becker hinterher. In einem weitgehend zerfahrenen Spiel lagen die Vorteile in der ersten Hälfte bei den Hausherren und nach dem Wechsel bei den Weilheimern. Während die Gäste in der Defensive eine ordentliche Leistung zeigten, lief es im Angriff nicht so rund. „Wir hatten zu viel Fehlversuche“ monierte Becker. Vor allem die zuletzt so erfolgreichen Gegenstöße wollten den Weilheimern diesmal nicht so gelingen. Beide Teams lagen so fast immer dicht beisammen. Einzig die Biessenhofener erkämpften sich in der ersten Hälfte kurzzeitig einen drei Tore Vorsprung. Den hatten die Weilheimer jedoch schnell wieder aufgeholt. In der zweiten Halbzeit lagen dann ständig die Gäste mit einem Tor vorne. Doch selbst ein Ballbesitz kurz vor dem Ende beim Stand von 19:18 reichte schließlich nicht zum vierten Sieg.

Weilheims Torschützen: Glass 6, Becker 3, Kurzrock 3(3), Vollmayr, Rauch je 2, Pausch, Bausch, Berendt je 1

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10. November 2002 - rh

Führung mehrmals verspielt - Harter Arbeitssieg der Weilheimer über Ottobeuren

Zwei Dinge sorgten bei Weilheims Spielertrainer Gerhard Becker nach dem schwer erarbeiteten 22:19 (11:7) Erfolg über den TSV Ottobeuren III für Kopfschütteln: Die Blackouts seiner Mannschaft und die Schiedsrichter. „Die haben den Vogel abgeschossen“, so Becker. In einer an sich fairen Partie sorgten die Unparteiischen mit ihren oftmals fragwürdigen Entscheidungen für unnötige Emotionen und Hektik auf beiden Seiten. Und die nutzten dann meist die Gäste, um sich wieder heranzukämpfen. Die Weilheimer hatten eigentlich die Partie im Griff. Gleich zu Beginn legten sie eine 4:0 Führung vor. Doch wie anschließend in der zweiten Hälfte schmolz der Vorsprung in der Folge wieder ein. Statt ruhig und konzentriert weiter zu spielen, leisteten sich die Weilheimer dann leichte Fehler und so glichen die Biessenhofener erst auf 4:4 und nach der Pause auf 15:15 aus. Am meisten wurmte Becker, der sich einmal mehr als die zentrale Figur bei den Gastgebern erwies, dass seine Mannen eine zwei Mann Unterzahlsituation schadlos überstanden und da den vier Tore Abstand verteidigten. Anschließend bei Gleichzahl trafen die Allgäuer dann aber viermal in Folge. Nachdem sich die Hausherren den Luxus erlaubten mehrere Gegenstöße an den Pfosten zu setzen, blieb es bis zum 18:18 (53.) spannend. In den letzten Minuten stellten die Weilheimer ihr Visier jedoch wieder genauer ein. Damit brachten sie schließlich den dritte Saisonsieg in der Bezirksliga ins Ziel.

Weilheims Torschützen: Glass 10, Becker 5, Kurzrock 4, Leeb 2(2), Bausch 1

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26. Oktober 2002 - rh

Kein schönes Spiel, trotzdem gepunktet - Weilheimer Herren kämpfen Memminger nieder

Mit einem hart erkämpften 21:19 (11:9) Arbeitssieg kehrten Weilheims Handball-Herren vom Gastspiel beim TV Memmingen zurück. „Das war kein schönes Spiel, letztlich zählen aber nur die Punkte“, war das Fazit von Weilheims Spielertrainer Gerhard Becker. Die Gäste erwischten gegen das sehr junge Team der Memminger den besseren Start. „Das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff klappte zunächst gut“, erklärte Becker. Die Belohnung war eine 7:3 Führung nach einer Viertelstunde. „Danach gab es aber einen richtigen Bruch“, ärgerte sich der Trainer. Die Fehler auf Seiten der Gäste häuften sich und die Memminger schlossen wieder auf. In der Folge ging es knapp weiter. Dank ihres Torhüters Ralf Schnabel, der kurz vor der Pause zwei Siebenmeter vereitelte, retteten die Weilheimer schließlich noch einen zwei Tore Vorsprung in die Kabine. Dieser war in der zweiten Hälfte aber schnell dahin. „Missverständnisse in der Abwehr und Probleme bei den Gegenstößen“, so Becker, waren dafür verantwortlich. Bis zum 16:16 lagen beide Teams ständig gleichauf, dann konnten die Gäste noch mal zulegen. Drei Treffer in Folge brachten ein Polster, das den Weilheimer schlussendlich zum Sieg reichte.

Weilheims Torschützen: Kurzrock 7, Glass, Leeb, Vollmayr je 3, Bemmerl, Becker je 2, Rohmer 1. rh

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13. Oktober 2002 - rh

Keine Euphorie trotz klaren Auftaktsieg - Weilheimer bezwingen Aufsteiger Schongau mühelos mit 30:19

„Euphorie bricht nach diesem Sieg nicht aus“, gab sich Weilheims Spielertrainer Gerhard Becker nach dem verhältnismäßig problemlosen Auftaktsieg in der Bezirksliga gegen den TSV Schongau noch zurückhaltend. Den Landkreisvergleich entschieden die Kreisstädter am Ende deutlich mit 30:19 (11:8) für sich. Ausschlaggebend für den klaren Sieg der Becker-Truppe über den Aufsteiger aus der Lechstadt war die Leistungssteigerung der Hausherren in der zweiten Hälfte. „Die Abwehr stand da ordentlich und auch die Gegenstöße sind gekommen“, fasste Becker kurz das Erfolgsrezept zusammen. Vor der Pause hielten die defensiv ausgerichteten Schongauer die Partie noch offen. Bis zum 4:4 lagen beide Teams gleich auf. Anschließend erarbeiteten sich schließlich die Weilheimer jedoch einen kleinen Vorsprung. Dieser wuchs in der zweiten Hälfte dann wesentlich schneller an. Selbst in Unterzahl erhöhten die Gastgeber immer wieder ihr Torekonto. Den Gäste unterliefen im Angriff einfach zu viele leichte Fehler und die wurden von den Weilheimern gnadenlos bestraft. Der Ablauf war dabei fast immer der Gleiche, einfach aber effektiv. Dem Ballverlust folgte ein langer Pass von Becker auf den blitzschnell nach vorne gestarteten freien Mitspieler und dieser hatte dann freie Bahn zum Tor. Auch in der Verteidigung waren die Schongauer nicht immer im Bilde. Die zahlreichen Lücken nutzten die Hausherren immer wieder zu Torwürfen. „Wobei unser Angriffspiel schon noch besser werden muss,“ gestand Becker. Trotzdem wurde der Vorsprung der Weilheimer immer größer. In der Schlussphase konnten es sich die Gastgeber sogar erlauben einen Gang zurückzuschalten. Am deutlichen Sieg der Hausherren gab es da schon nichts mehr zu ändern.

Weilheims Torschützen: Kurzrock 10(2), Glass 6, Leeb 5(2), Bemmerl 3, Bausch, Rauch je 2, Becker, Rohmer je 1

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